"Machine Learning live" auf der Automatica 2018
Im Sonderforschungsbereich EASE – kurz für "Everyday Activity Science and Engineering" – wird untersucht, wie Roboter alltägliche Handgriffe flexibler erledigen können. Der Forschungsverbund wird von der Universität Bremen geleitet. Maßgeblich beteiligt ist der Lehrstuhl für kognitive Systeme der Technischen Universität München (TUM). Auf der Automatica 2018 ist EASE mit einem Messestand vertreten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler demonstrieren dort eine neue Möglichkeit, um Assistenzroboter von morgen auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dabei können die Besucherinnen und Besucher aktiv mithelfen.
In einer Virtual-Reality-Umgebung können Freiwillige alltägliche Handgriffe wie Geschirrspülen oder Tisch decken ausführen. Die (scheinbar) einfachen Bewegungsabläufe werden aufgezeichnet, analysiert und in einer Datenbank gespeichert. Mit deren Hilfe können Roboter in Zukunft solche Arbeitsschritte flexibler ausführen und sich schnell an wechselnde Bedingungen anpassen, sodass sie nicht langwierig programmiert werden müssen. Je größer die Zahl der erfassten Handgriffe, desto allgemeiner können die Anweisungen an Roboter sein.