5 Tipps für die Erstellung motivierender eLearning-Medien
Dazu ist es wichtig, das Lernziel sowie die Vorkenntnisse der Lernenden vorab möglichst genau zu kennen, um so einzuschätzen, welche Lerninhalte relevant sind. Nur so kann das Unternehmen ein auf seine Lernenden zugeschnittenes eLearning-Konzept entwickeln, das Neugier und Interesse weckt.
Neben dem passgenauen eLearning-Konzept ist es aber auch entscheidend, dass die Aufmerksamkeit und Motivation der Lernenden dauerhaft hochgehalten wird. Erfolgsversprechend sind dafür die folgenden fünf Tipps:
Interaktivität
Interaktive Elemente gehören in jedes Lernmedium, denn wenn die Lernenden angeregt werden, sich mit Inhalten oder Informationen aktiv auseinanderzusetzen und selbst Lösungswege zu finden, verinnerlichen sie das Gelernte schneller, besser und vor allem nachhaltiger.
Textreduktion
Für Texte gilt: Weniger ist mehr, denn zu viel Text "erschlägt" die Lernenden. Kurze prägnante Formulierungen, so wenig Fachbegriffe wie notwendig und Sätze ohne viele Verschachtelungen fördern das schnelle Verständnis und damit die Motivation.
Optisch ansprechend
Die Integration von visuellen Elementen, wie Fotos, Illustrationen, Animationen oder Videos, ist extrem wichtig für die Lernmotivation: Sie machen Lerninhalte anschaulich und lebhaft und sind eine Grundvoraussetzung, um Spaß am Lernen zu entwickeln und zu fördern.
Praxisbezug
Um die Aufmerksamkeit der Lernenden zu gewinnen, ist es wichtig, dass sie die Lerninhalte als relevant ansehen und sich mit ihnen identifizieren können. Das Einbinden von Praxisbeispielen aus dem Arbeitsalltag fördert deshalb Motivation und Verständnis.
Eindeutige Orientierung
Eine klare Navigation ist ebenfalls entscheidend für die Motivation. Der Lernende sollte intuitiv und nachvollziehbar durch das Lernmedium navigieren können, ihm sollte dabei jederzeit klar sein, was als nächstes für ihn ansteht. Ebenso sollte es ihm möglich sein, seinen Lernstand und -fortschritt jederzeit im Blick zu haben.