Wenn Nutzer Nutzen stiften
Christoph Meier und Cindy Eggs haben in einem ausführlichen Beitrag die Erfolgskriterien von User-Generated Content beschrieben:
Lerninhalte müssen heute jederzeit und überall verfügbar sein, exakt zu den Informations- und Weiterbildungsbedarfe von Beschäftigten passen und möglichst schnell aktualisiert oder ergänzt werden. Innerbetriebliche Bildungsanbieter stehen deshalb vor großen Herausforderungen. Wie kann es gelingen, diese Bedürfnisse zu bedienen und Weiterbildungsangebote zu verschiedensten Themen für verschiedenste Beschäftigungsgruppen zeitnah verfügbar zu machen? Und zwar insbesondere vor dem Hintergrund einer in den letzten Jahren häufig reduzierten Personalkapazität im Bereich Learning and Development (L&D)?
Eine mögliche Antwort ist, User-Generated Content zu einem Teil des Geschäftsmodells von L&D zu machen. User Generated Content (UGC) bezeichnet Lernressourcen beziehungsweise Lerninhalte, die nicht durch Learning Professionals in zentralen oder dezentralen L&D-Teams erstellt werden, sondern durch die Nutzer von Bildungsdienstleistungen oder durch die Beschäftigten in den Geschäfts- und Fachbereichen selbst.
UGC umfasst Beiträge in Online-Foren, Wikis oder auf Weblogs, moderierte und kuratierte Themenkanäle mit eigenen Beiträgen oder Fundstücken auf internen Plattformen sowie spezifisch gestaltete Lernressourcen (Dokumente, Screenrecordings, Quiz, Web Based Trainings und so weiter), die über Lernplattformen bereitgestellt werden.